Erneuerbare Energien decken 50% des Külsheimer Stromverbrauchs - Tendenz weiter steigend
Erneuerbare Energien decken 50% des Külsheimer Stromverbrauchs - Tendenz weiter steigend
Die 7. öffentliche Gemeinderatssitzung fand gestern, am 11. Juni 2012, im Gemeindezentrum vor einer großen Zuhörerschaft statt. Der Schwerpunkt lag bei diversen Bausachen.
Zunächst beantwortete Bürgermeister Schreglmann die vor einigen Wochen gestellte Anfrage des SPD-Stadtrates Bohnet nach dem Anteil der Erneuerbaren Energie am Stromverbrauch in Külsheim. Demnach kann der Gesamtstrombedarf der Brunnenstadt zu gut 50 % durch regenerative Energien gedeckt werden. Abhängig von Tageszeit und Windverhältnissen liefern Photovoltaikanlagen 3,7 Mio. kWh, die Steinfurter Biogasanlage 2,0 Mio. kWh und die vier Windräder ca. 5,0 Mio. kWh.
Nach dem einstimmigen Beschluss zur Errichtung einer baugleichen, zweiten Urnenwand im Külsheimer Friedhof für rund 19.500 €, der Zustimmung zur Schaffung eines behinderten-/altersgerechten Zugangs zum Schloss/Rathaus für ca. 29.000 € - wobei hier noch 60 % Landesförderung zu erwarten sind -, wurden dann die Schlosser- sowie Dach- und Fassadenarbeiten für die Sanierung des Schulblock C vergeben.
Im weiteren wurde das Projekt der Katholischen Sozialstation Wertheim e.V. vorgestellt, die in einem Teilbereich des ehemaligen Wirtschaftgebäude der Kaserne eine Tagespflegeeinrichtung einrichten wollen. Zwar wurde bestätigt, dass hier auch neue Arbeitsplätze entstehen werden, die Kapazität der Einrichtung konnte allerdings noch nicht beziffert werden.
Erfreulicherweise konnten auch wieder zwei Bauanträge für Wohnhausneubauten in Eiersheim und Steinfurt befürwortet werden, wovon jener in Steinfurt aufgrund der Lage am Ortsrand durch das Landratsamt als Baurechtsbehörde noch geprüft werden muss.
Hauptthema des Abends war die Vorstellung des Planungsstandes zum neuen Dorfplatz in Hundheim. Parallel zum Bauantrag wird auch ein Lärmgutachten erstellt, um die Auswirkungen auf die Nachbarschaft zu untersuchen. Ansonsten sollen insgesamt ca. 100.000 € für Materialkosten im Rahmen der Dorfsanierung bereit gestellt werden; die Dorfgemeinschaft will sich durch Eigenleistungen weiterhin stark engagieren. Auch im Rahmen der Anfragen an den Bürgermeister aus der Zuhörerschaft gab es einige Anregungen und Nachfragen. SPD-Stadtrat Bohnet regte dabei auch die Nutzung von PV-Anlage und Regenwasser an. Bei einer Gegenstimme des Hundheimer Stadtrates Bischof wurde schließlich auch der entsprechende Bauantrag verabschiedet.
Am kommenden Montag findet eine nichtöffentliche Sitzung statt, in der es vor allem um Windenergiepotentiale und die Innenentwicklung gehen wird.
Die nächste öffentliche Sitzung findet am 09. Juli statt.
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