Mit kritischem Blick für das Machbare besichtigte der Külsheimer Gemeinderat am vergangenen Wochenende eine Windkraftanlage bei Dürrwangen (Nähe Feuchtwangen / Dinkelsbühl), die im Wald gebaut wurde und die die aktuell verwendeten Nabenhöhen misst.
Mit kritischem Blick für das Machbare besichtigte der Külsheimer Gemeinderat am vergangenen Wochenende eine Windkraftanlage bei Dürrwangen (Nähe Feuchtwangen / Dinkelsbühl), die im Wald gebaut wurde und die die aktuell verwendeten Nabenhöhen misst.
Zunächst verschaffte man sich einen Eindruck, wie groß die Windkraftanlagen in verschiedenen Entfernungen (1000m - 800m - 500m) wirken. Obwohl es letztendlich keine gesetzliche Abstandsregeln gibt, spricht sich der Gemeinderat aber für 1000m Abstand (auch zu Aussiedlerhöfen) aus. Durch den Bau der Anlage im Wald kann die "optische Wucht" der Anlage sogar noch etwas verringert werden.
Ein zweiter Augenmerk der Stadträte und der Verwaltung lag auf dem Flächenbedarf und dem Eingriff in die Natur beim Bau einer Anlage im Wald. Zufahrtswege wurden ausgebaut, in Kurven mussten auch Bäume gefällt werden und für die Lagerungsflächen an der Anlage musste ebenfalls Platz geschaffen werden. Nach Ende der Bauarbeiten wurden Schotterflächen allerdings zurückgebaut und Wiederaufforstungen vorbereitet. Zudem können Gelder für Ausgleichsflächen im Einvernehmen der Gemeinde mit dem Projektierer/Investor auf Gemeindegebiet in Naturschutzmaßnahmen investiert werden.
Durch Vertreter des Windkraft-Projektierers Juwi AG wurden vor Ort noch viele wertvolle Informationen zur Anlage gegeben.
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