Jagdverpachtung einvernehmlich geregelt - Polizeiposten Külsheim wiederbesetzt
Jagdverpachtung einvernehmlich geregelt - Polizeiposten Külsheim wiederbesetzt
In der Gemeinderatssitzung am 30.06.2014 ging es im Schwerpunkt um das Thema der Jagdverpachtung ab 2015. Die Tagesordnung war ansonsten auf das notwendige Maß reduziert, um sicherzustellen, dass man das WM-Achtelfinale der deutschen Mannschaft nicht verpasst.
Im Vorfeld der Entscheidung zur Jagdverpachtung auf Külsheimer Gemarkung 2015-2025 gab es bei einer Reviergrenze Streitigkeiten über den Verlauf, da vor 10 Jahren diese Grenze mitten in ein Waldstück verlegt wurde. Durch die Aufgabe der Pacht einer Jagdpachtgemeinschaft wurden nun drei Reviere zu zwei zusammen gelegt, so dass eine deutliche und unstrittige Grenzziehung möglich wurde.
Einig war man sich auch mit den Pächtern, dass man zwar die Pacht reduzieren werde, der gleiche Betrag aber in die Solidarkasse für Wildschäden fließen solle. Bei größeren Wildschäden (ab 2.500 €) wird zukünftig ein Gremium aus Jägern und Stadtverwaltung gebildet, das den Jägern Anweisungen zur Verhütung von Wildschäden geben darf und ggf. Ausgleichszahlungen reduziert oder verweigert.
Aufgrund der anstehenden Novellierung des Landesjagdgesetzes wurde den Pächtern ein besonderes Kündigungsrecht eingeräumt.
Der Bürgermeister gab zum Ende noch bekannt, dass ab 01.07.2014 der Polizeiposten im Alten Rathaus Külsheim wieder besetzt wird, da in den vergangenen Wochen auch verstärkt Einbruchsdiebstähle zu vermelden waren.
Die nächste - und letzte des alten Gemeinderates - Sitzung findet am 14. Juli statt.
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